Wie ich gelernt habe, den Koran zu lesen

Foto: “A young Reader” von Tanti Ruwani, CC BY 2.0

UPDATE (2016):

Mittlerweile habe ich auf Youtube 7 kurze Videos veröffentlicht, in denen ich erzähle, wie ich den Koran lesen gelernt habe. Du kannst sie dir hier ansehen:

In dem geschriebenen Beitrag hier auf meiner Website bin ich teilweise mehr ins Detail gegangen, die Videos sind dafür aktueller. Es lohnt sich also, beides anzuschauen oder zu lesen! 🙂

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Den Koran im Original so zu lesen, dass man selbst Freude daran hat und die Schönheit der Worte auch in der Rezitation ausdrücken kann, ist nicht einfach. Es reicht nicht nur, die arabische Schrift lesen zu können; es reicht nicht nur, die Bedeutung zu verstehen – man muss das Rezitieren lernen, man muss einige Regeln kennen und man muss, das ist ganz wichtig, glaube ich, eine reine Absicht haben. Über meinen Weg mit der arabischen Sprache und mit dem Koran und an welchem Punkt ich heute stehe, darüber möchte ich hier in 7 Abschnitten schreiben. Jeder Abschnitt endet mit einem kleinen Fazit, dass ich der-/demjenigen mit auf den Weg gebe, die/der es mitnehmen mag.

Lesen und Schreiben lernen

Als ich 2005 den Islam annahm, studierte ich schon ein oder zwei Semester Arabistik und Islamwissenschaft. Da ist es natürlich Pflichtprogramm, die arabische (und weitere orientalische Sprachen) zu lernen.

Zwei Jahre lang ging ich also jeden Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag Morgen zum Arabisch-Unterricht – jedenfalls innerhalb des Semesters. Sechs Stunden jede  Woche.

Unser Lehrer stammte aus Syrien, hatte einen Kranz kleiner, silberner Locken auf dem Kopf und eine Vorliebe für Mahmud Darwisch und Nizar Qabbani. Er diktierte uns oft gesellschaftskritische Gedichte, von denen wir meistens kaum etwas verstanden, hin und wieder auch moderne Liebesgedichte. Jeden Tag ein Diktat. Das Schreiben der arabischen Schrift lernte ich da ziemlich gut, von den vielen, vielen Wörtern, die er mit Begeisterung und in der blumigsten Sprache übersetzte, blieben mir leider nicht so viele im Gedächtnis.

(Kalligraphie: www.freeislamiccalligraphy.com)
(Kalligraphie: www.freeislamiccalligraphy.com)

Ich mochte ihn, während andere von seinem Unterrichtsstil weniger begeistert waren. Er forderte viel Eigeninitiative und manche hielten ihn für planlos.  Mir fiel es dennoch meistens leicht, ihm zu folgen. Leider habe ich diese Zeit nicht so gut genutzt, wie ich es mir jetzt wünschte.

Während des Studiums habe ich danach leider wenig mit der arabischen Sprache selbst zu tun gehabt. Es war ziemlich leicht, sich darum zu drücken . Bis zur Abschlussprüfung, in der ich die Arabischkenntnisse noch einmal hätte nachweisen müssen, bin ich aus einem schönen Grund (der Geburt meines Sohnes) und einem weniger schönen Grund (kein Geld) nie gekommen.

1. Fazit: Es ist absolut notwendig, die arabische Schrift und Sprache zu erlernen, um den Koran irgendwann einmal fließend lesen, rezitieren und – inshallah! – auch einmal direkt aus dem Original verstehen zu können. 

Die ersten Suren lernen

Da ich einige Zeit, nachdem ich angefangen hatte, zu studieren, zum Islam konvertiert bin, wollte ich natürlich bald die ersten Verse aus dem Koran lernen, um sie in den täglichen Gebeten rezitieren zu können. Der Arabisch-Unterricht an der Uni ermöglichte mir ganz sicher, dass ich ziemlich schnell die ersten Suren auswendig konnte.

Denn was für eine Erleichterung war es, genau zu wissen, wie das ‘Ain ausgesprochen werden musste oder wie die Wörter mit einem langen Alif betont werden sollten. Schwierigkeiten mit den emphatischen Buchstaben wie Sad und Dhad oder Ta und Tha hatte ich nie, einfach weil mein Arabischlehrer sehr viel Wert darauf gelegt hatte, dass wir diese Buchstaben fehlerfrei auszusprechen lernten. Wir blökten im Chor und er feuerte uns an: “Seid nicht schüchtern! Das ist ein Kamellaut und der soll auch genauso klingen!”

Die ersten Suren lernte ich dann, in dem ich mir hunderte Male die Rezitationen von ash-Shatiri oder al-‘Ajmi anhörte, und versuchte, genau deren Rezitationsweise nachzuahmen und dabei den arabischen Text mitzulesen. Das war anfangs wirklich schwierig, da mir die Wörter sehr fremd waren, meine Fähigkeiten, die arabische Schrift im Sprech- bzw. Rezitationstempo mitzuverfolgen noch sehr begrenzt waren und meine Stimme einfach nicht so eine schöne “Melodie” (wie ich es damals noch nannte) fabrizieren wollte.

2. Fazit: Es ist wichtig von Anfang an auf die richtige Aussprache zu achten – und es wird später eine Erleichterung sein! Lieber ein bisschen mehr Zeit nehmen, um an der Aussprache zu feilen, als später zu bemerken, dass Muttersprachler/innen dich einfach nicht verstehen können und du den Koran sogar fehlerhaft rezitierst!

Ein Tajweed-Seminar? – Genau das, was ich brauche!

Als ich dann einmal zu Beginn des Semesters das Vorlesungsverzeichnis studierte, um mir meinen Stundenplan zusammenzustellen, fiel mein Blick auf ein Tajweed-Seminar – angeboten von drei Personen mit offensichtlich türkischen und arabischen Namen.

Und wann sollte das stattfinden? Morgens um 8 Uhr. Tja, da musste ich dann doch einige Tage mit mir ringen … so früh morgens war ich bis dahin eher selten zur Uni gegangen. Ich entschied mich aber dafür, denn ich wollte lernen, wie man den Koran so schön rezitiert, wie ich es schon oft im Internet gehört hatte – nur nie aus meinem eigenen Mund.

Bei der ersten Lehrveranstaltung hörte ich dann, wie der Koran auf die wunderschönste Weise rezitiert wurde – von einem Menschen, der mir gegenüber saß, nicht von einem weltbekannten Rezitator, dessen MP3s ich mir irgendwo runtergeladen hatte. Es war mir sofort klar, dass ich von diesem Menschen mehr lernen wollte!

Wir waren nur eine sehr kleine Gruppe von Studenten, die von da an versuchten, die Regeln des Tajweed zu verstehen – und selbst anzuwenden, naja, es wenigstens zu versuchen. Auch zu dieser Zeit waren die wenigsten von uns in der Lage, einen arabischen Text fließend vorzulesen.

(Screenshot: www.quranflash.com)
(Screenshot: www.quranflash.com)

Im Zuge dieses Seminars kaufte ich mir einen Koran mit Farbkodierung, den ich bis heute mit Begeisterung nutze – ich lese so gut wie nie aus einem anderen Koranexemplar als aus diesem! Wer ab und zu mein Projekt: Koran lernen verfolgt, findet dort die Suren-Abschnitte, die ich wöchentlich auswendig lerne, aus eben diesem “Tajweed-Koran”.

In einem Semester lernte ich also alhamdulillah die Grundlagen der Koranrezitation. Von der schönen Rezitationsweise, die einen selbst und andere tief berühren kann, war ich aber noch weit, weit entfernt.

3. Fazit: Lerne die Grundregeln des Tajweed, sobald du in der Lage bist, die arabische Schrift zu lesen! Es ist das schönste Gefühl überhaupt, eine Sure aus dem Heiligen Koran, den Allah uns Menschen gegeben hat, auf eine Art und Weise rezitieren zu können, die dir selbst Freude macht. Hilfreich kann dabei ein Koran sein, in dem die Tajweed-Regeln farbig gekennzeichnet sind.

Koran lernen mit der Sure ar-Rahman

Eine Sure, die es mir angetan hat, seit ich sie zum ersten Mal hörte, ist die Sure ar-Rahman. Ich ließ sie so oft auf meinem MP3-Player laufen, bis ich sie stellenweise mitsprechen konnte. Es gab eine Zeit, in der ich, egal wo ich war, diese Sure in den Ohren hatte. Die Rezitation von Shaykh Ahmad al-‘Ajmi rührt mich bis heute, ich mag sie von kaum einem anderen Rezitator anhören, da bei dieser Sure aus meiner Sicht keiner so ein besonderes Gefühl wie er transportieren kann.

Ich begann also, die Regeln des Tajweed mit dieser Sure zu lernen und zu üben. Ich erinnere mich, dass ich sie damals im Ramadan bis zu zwei Dritteln auswendig rezitieren konnte – mit Tajweed, alhamdulillah!

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=y8wkeYluhNE]

Es war ein sehr schönes Gefühl, so viele Verse am Stück auf schöne Weise rezitieren zu können, obwohl ich noch eine recht “frische” Muslima war. Eigentlich ist es kaum zu beschreiben. Es ist ja nicht so, als ob man ein tolles Lied singen würde, das einem gute Laune macht (wobei ich selbst nie besonders gut singen konnte). Nein, es ist das Wort Allahs, das man rezitiert, das die Stimmbänder zum Klingen bringt, das den Körper durchfließt. Es wird mir niemals langweilig, dieses Gefühl zu erleben. Es ist etwas ganz besonderes.

Leider habe ich die Sure ar-Rahman nicht regelmäßig wiederholt, so dass ich sie heute nicht mehr auswendig kann. Ich lese sie immer noch sehr, sehr gern und genieße die ständige Wiederholung der Worte, die einen so schönen Klang haben:

(Abbildung: www.commons.wikimedia.org)
(Abbildung: www.commons.wikimedia.org)

Damals war ich darauf fixiert, die Rezitationsweise von bekannten Rezitatoren nachzuahmen. Genau das ist aus meiner Sicht – jedenfalls in den ersten Jahren – auch notwendig. Wie soll man sonst lernen, den Atem einzuteilen, an welchen Stellen man die Buchstaben etwas länger ausdehnen kann, und wo man darauf lieber verzichtet sollte – da es möglicherweise sogar die Bedeutung mancher Wörter verändert?

4. Fazit: Höre dir viele verschiedene Rezitatoren an und suche dir einige aus, die dir besonders gut gefallen. Versuche dann so oft wie möglich deren Rezitation und Tonfall mitzusprechen und nachzuahmen.

Die Zeit des Stillstands

Danach folgten einige Jahre, in denen ich den Koran selten aufschlug. Mein Sohn kam zur Welt und ich konzentrierte mich einige Zeit nur darauf, ihm eine gute Mutter zu sein und mich in diese Rolle einzufinden. Später begann ich eine Ausbildung, die mich neben der Zeit mit meinem Sohn sehr forderte.

Ich lernte in dieser Zeit kaum neue Suren, las nur wenig im Koran und entwickelte bedauerlicherweise meine Arabischkenntnisse nicht im geringsten weiter.

Damals konnte ich die letzten 12 Suren auswendig rezitieren und einige weitere der kürzeren Suren flüssig lesen. Außerdem verdanke ich der Frauengruppe, die ich mal mehr und mal weniger regelmäßig besuchte, dass ich jeweils im Ramadan einige neue Verse lernte wie z.B. die Ayat al-Kursi, die ersten 5 und die letzten Verse der Surat al-Baqara und die ersten 10 Verse der Surat al-Kahf.

(Kalligraphie: www.freeislamiccalligraphies.com
(Kalligraphie: www.freeislamiccalligraphies.com

Wenn einmal mein persönliches Fazit ziehe, dann habe ich von meiner Konversion bis in das Jahr 2012 sehr, sehr wenige Verse gelernt. Heute bereue ich, dass ich zu viele Jahre vergehen ließ, ohne regelmäßig im Koran zu lesen und neue Suren auswendig zu lernen.

Ich hatte bis dahin nie den Anspruch, einen Großteil des Koran auswendig zu können – nein! Aber wenn man über viele Jahre fünfmal täglich in seinem Gebet aus dem Koran rezitiert und dabei wieder und wieder die gleichen Verse wiederholt, ist das doch sehr schade, da es der Schönheit und Vielfalt des Koran nicht gerecht wird! Besonders wenn man sich ansieht, welche Fülle an Versen der Koran zu allen Themen des Lebens bietet – und das auf die verschiedenste Art und Weise, passend für jeden Menschen, passend für jede Lebenssituation.

5. Fazit: Vergiss bitte nicht, warum du hier in dieser Welt bist und was deine Ziele sind (bzw. dein eines großes Ziel ist!). Teile deine Kräfte so ein, dass du all dem, was dir wichtig ist, und all denen, die dir wichtig sind, Genüge tun kannst. Pass auf, dass du nicht eines Tages zurückblickst und den Tagen nachtrauerst, die ungenutzt verstrichen sind.

Aufwachen und Neubeginnen

Vor etwa anderthalb Jahren sendete Allah mir jemanden, der mich aufwachen ließ, der nachfragte, mich hinterfragte, der meine Gedanken in Bewegung setzte und mich wieder zu mir selbst führte. Es war an der Zeit. Es war dringend, an der Zeit, mich wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren. Diese Person heiratete ich alhamdulillah.

Wir begannen, viel über unsere Religion zu sprechen, im Koran zu lesen, sprachen über Stellen, die wir nicht gleich verstanden, stellten Fragen und suchten nach Antworten. Ich las aus dem Koran vor, er (mein Ehemann) erklärte mir immer und immer wieder bereitwillig die Bedeutung der Wörter, verbesserte meine Aussprache und ermutigte mich, mehr und mehr zu üben.

Schon nach kürzester Zeit – nach etwa 2 Monaten  – hatte ich mich um einiges verbessert. Ich konnte irgendeine Seite im Koran aufschlagen und fühle mich in der Lage, ohne stottern und stolpern mir unbekannte Verse laut zu rezitieren.

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(Kalligraphie: www.freeislamiccalligraphy.com)

Zuvor war genau das für mich eine Qual. Ich wollte den Klang meiner eigenen Stimme, die den Koran auf so unwürdige Weise rezitierte, selbst nicht hören. Ich weiß, dass Allah uns Belohnung für jeden Buchstaben verspricht, den wir uns bemühen, fehlerfrei auszusprechen. Dennoch träumte ich davon, den Koran auf die schönste Weise vortragen zu können – wie all die großen Namen, die uns aus dem Internet oder von CD’s bekannt sind. Doch lange Zeit gelang mir das nicht, weshalb ich mich auf das Nachahmen bekannter Rezitatoren beschränkte.

Doch nun, nach nur einigen Monaten, die mein Mann mich immer wieder ermutigte, ihm vorzulesen; nun, als ich langsam meine Scheu verlor, ihm vorzulesen – da spürte ich, wie die Buchstaben mir immer flüssiger von den Lippen gingen. Welch ein wunderbares Gefühl es war, als ich endlich einige Verse lesen konnte, die ich mir nie zuvor von einem Rezitator eingeprägt hatte. Und an diesen Punkt brachte mich kein Wunder, sondern nur etwas Übung und Routine.

6. Fazit: Lies! Fang’ an, regelmäßig einige Verse aus dem Koran laut vorzulesen. Das muss nicht viel sein, es soll nicht mehr sein, als du glaubst, regelmäßig schaffen zu können. Wenn es dir möglich ist, übe zusammen mit deinem/r Partner/in oder einem/r Freund/in. Ihr könnt euch gegenseitig motivieren, ermutigen, loben und, wenn nötig, auch einmal korrigieren.

Ja, ich möchte den Koran auswendig lernen

Als ich merkte, wie es mir zunehmend leichter fiel, den Koran fließend vorzutragen, und als ich begann, nicht mehr den Tonfall bekannter Rezitatoren nachzuahmen und meine Stimme selbstbewusster wurde, da hatte ich mehr Freude an der Rezitation des Koran als je zuvor.

Ich beschloss, dass ich mehr Suren auswendig lernen möchte und nahm mir zusammen mit meinem Sohn vor, das Juz Amma zu lernen.

logo
Logo der Serie “Traveler with the Quran”

In dieser Zeit stieß ich auf die Serie “Traveler with the Quran”. Ich hatte schon vor einiger Zeit darüber geschrieben. In diesem Februar entschied ich mich dann, jeden Tag eine Folge von “Traveler with the Quran” auf meiner Website zu posten. Warum? Weil diese Serie für mich eine riesige Bedeutung hat. Ihr könnt darüber hier und hier lesen. Infolgedessen begann ich mein Projekt: Koran lernen und setzte mir zum Ziel, eines Tages den gesamten Koran auswendig zu wissen. Möge Allah mir diesen Weg erleichtern.

Ich lese noch lange nicht fließend aus dem Koran vor, wenn ich eine mir unbekannte Seite aufschlage. Aber ich habe mehr Sicherheit in meiner Stimme, ich kann meinen Atem besser einteilen, ich habe die Regeln des Tajweed besser verinnerlicht und gelernt, sie umzusetzen. Ich höre mittlerweile besser, worauf ich achten muss, wenn ich einem bekannten Rezitator zuhöre, und ich merke häufiger, wenn ich selbst Fehler mache.

Ich höre noch immer gern al-Afasy, ash-Shatiri und al-‘Ajmi, aber ich bevorzuge mittlerweile zum Lernen eher Rezitatoren, die darauf verzichten, mit ihrer Stimme den Koranvortrag besonders zu verzieren und zu schnell vortragen. Am liebsten höre ich momentan al-Hudhaifi, da ich die Tajweed-Regeln da klar und deutlich höre und somit am besten bei meinem eigenen Vortrag anwenden kann.

Ich habe bis jetzt etwa die Hälfte des Juz Amma geschafft. Das ist nicht so viel, aber ich freue mich, dass ich das schon geschafft habe. Inshallah wird mein Wortschatz bald immer umfangreicher und meine Fähigkeit, fließend zu lesen, immer besser. Ich wünsche mir, dass ich den Koran eines Tages auswendig kann, mehr noch: ich wünsche mir, dass ich, wann immer mir jemand einen Vers vorgibt, ich diesen vervollständigen kann. Ich wünsche mir, dass ich die Bedeutung der Wörter im arabischen Originaltext direkt verstehe und immer mehr Weisheiten aus der koranischen Botschaft verstehen lerne.

7. Fazit: Setze dir deine eigenen Ziele und bete zu Allah, dass er dir beim Erreichen dieser Ziele hilft. Lass dich nicht entmutigen, sondern arbeite regelmäßig und ausdauernd daran, diese Schritt für Schritt zu erreichen. Allah ist der Allmächtige, nur er hat die Macht, dir alles zu ermöglichen.

Meinen Weg kannst du hier auf der Website verfolgen, ich werde inshallah weiterhin meine Fortschritte wöchentlich hier veröffentlichen. Ich würde mich freuen, wenn einige meiner Worte dich erreicht haben, und dir vielleicht die Motivation geben, in dich hineinzuhören und zu schauen, was es ist, das dir wichtig ist, das du gerne auf dem Wege Allahs umsetzen möchstest, wozu dir aber vielleicht der Anstoß fehlte.

Möge Allah meinen Leser/innen und mir den Weg zu Allah erleichtern und uns die Kraft, Ausdauer und Motivation geben, die wir brauchen, um unseren Weg zu Ihm auf die schönste Weise zu gehen.

Amin.

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7 Gedanken zu „Wie ich gelernt habe, den Koran zu lesen“

  1. MashaAllah es war mir eine Freude Deinen Text zu lesen! Möge Allah Dich Dein Ziel erreichen lassen und sie Dir im Jenseits mit der höchsten Stufe vergelten! Amin! Ich finde Deine Motivation und Deinen Willen stark und bewundernswert! Möge Allah ta’ala uns allen EheparternInnen zur Seite stellen, die uns begleiten und eine Hilfe sind und denen wir eine Hilfe sind. Amin
    JazakaAllahu kheira!

    1. Assalamu alaikum wa rahmatullah,

      lieben Dank für dein Feedback und dein Dua! Amin zu all deinen Dua! Möge Allah uns rechtleiten und uns mit dem Paradies belohnen und uns das gute im Diesseits und im Jenseits geben. Alles Liebe für dich! <3

      Wassalamu alaikum wa rahmatullah
      Salsabil

    1. Alaikum ussalam wa rahmatullah wa barakatuh,
      amin ya rabb! Gern geschehen, ich freue mich, dass du die Tipps als wertvoll betrachtest! 🙂
      Alles Liebe für dich.
      Wassalamu alaikum,
      Salsabil

  2. Salam alaikum danke für dein tipps ich bin 15 jahre alt und komme aus jordanien ich möchte immer schon koran oder von buch die suren lernen alhamdulilah ich habs endlich geschaft welche suren lesen zu kommen möge allah dich und deine familie in paradis zu tuhn amin ya rabel alamin 🙂 !

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