Die Nachbarschaftsbande im Ramadan pflegen

Ich habe schon vor Jahren gern und mit einem warmen Gefühl Erzählungen von Muslimen gelauscht, die im Ramadan ihren Nachbarn Iftar-Leckereien vorbeibringen, zu sich nach Hause zum Iftar einladen oder zum Eid al-Fitr kleine Geschenke an die Nachbarn verteilen. In diesem Jahr verteilen wir inshaAllah auch endlich einmal etwas.

Wir haben kleine Päckchen gepackt, mit selbstgemachten Choco Crossies und Datteln gefüllt, etwa 25 Stück an der Zahl. Alle Nachbarn können wir damit nicht versorgen, dazu leben wir einfach in einer zu großen Hausgemeinschaft – ein typisch Berliner Altbau mit Innenhof, zwei Seitenflügeln und zwei Hinterhäusern. Um das kleine Präsent zu erklären, das mein Sohn und ich an die Türen der Nachbarn hängen wollen, habe ich einen kleinen Flyer entworfen. Den könnt ihr hier downloaden, ausdrucken und gern verteilen.

Download (PDF, 611KB)

Ich habe immer das Gefühl, dass viele Nichtmuslime in Deutschland mitbekommen mögen, dass Ramadan ist – von unseren Festtagen bemerken sie aber kaum etwas, geschweige denn, dass sie deren Bedeutung verstehen. Der Flyer und das Präsent sollen ein kleiner Beitrag dazu sein, um das zu ändern.

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